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Der Halbfinal zwischen Hockey Huttwil und Seewen entwickelt sich nach
der 3:5-Niederlage der Huttwiler im zweiten Spiel zu einem Drama.

von Milena Zaugg

Seewen erweist sich als der erwartete robuste, schlaue, hartnäckige Gegner im Halbfinal. Nach der 3:5 (1:3, 0:2, 2:0) Niederlage im zweiten Spiel in Seewen steht bereits vorzeitig fest, dass die Entscheidung um den Einzug in den Final frühestens am Sonntag (17.00 Uhr) in Seewen fallen kann – und spätestens am nächsten Dienstag in Huttwil (20.00 Uhr). Die Huttwiler haben am letzten Dienstag in Seewen eine klare Niederlage erlitten, klarer als es das Resultat vermuten liesse. Die rauen, entschlossenen, mutigen und disziplinierten Schwyzer waren von allem Anfang an bereit – die Huttwiler nicht. Ein unnötiger Rumpelcheck von Timon Nyffeler führt zur ersten Strafe und zu einem frühen Rückstand (0:1/5. Minute), der den Keim der Niederlage bereits in sich trägt. Die Freude über den Ausgleich durch René Bruni (19:07 Min.) währt nur 16
Sekunden. Nach 19:23 Minuten verliert Janik Lanz das Anspiel und Jan Schwitter trifft mit Direktschuss zum 1:2. Wiederum 14 Sekunden später (19:37 Minuten) doppelt Niklas Maurenbrecher mit dem 3:1 nach. Die
detaillierte Schilderung dieser fatalen letzten Minute des ersten Drittels zeigt: Seewen war hellwach, nützte blitzschnell die sich bietenden Möglichkeiten. Gewiss: Wenn in 30 Sekunden drei Tore fallen (eines für Huttwil, zwei für Seewen), dann haben die Hockeygötter ein wenig gewürfelt. Aber eben: Unverdient ist diese frühe Entscheidung für Seewen nicht. Gibt es einen Sündenbock? Etwa Torhüter Siro Nicola Wyss, den Coach Daniel Bieri in der ersten Pause durch Kevin Liechti ersetzte? Nein. Auch in Hochform hätte Siro Nicola Wyss die drei Gegentreffer nicht verhindern können. Es ging bei der Auswechslung darum, ein Zeichen zu setzen. Oder spielte es eine Rolle, das mit Robin Nyffeler der beste Torschütze (er ist sogar der beste Liga-Torschütze in den Playoffs) nicht spielen konnte? Nein. Weil die Huttwiler in erster Linie wegen defensiven Konzentrationsfehlern und einer insgesamt zu passiven Spielweise verloren haben. Als Ausrede taugt sein Fehlen nicht. Die Partie hat einfach gezeigt: Die Huttwiler können Seewen nur besiegen, wenn sie hoch konzentriert und präzis spielen und so ihre läuferischen Vorteile gegen einen robusten Gegner umsetzen: Im Schnitt sind Seewens Feldspieler sechs Kilo schwerer und drei Zentimeter grösser. Eine alte Regel sagt zwar: Tempo besiegt Kraft und Grösse. Das spricht theoretisch für die Huttwiler. Aber dann muss Daniel Bieri seinen Spielern Beine machen. Die grosse Frage in diesem Halbfinal: Kann Huttwil Seewen davonlaufen?


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