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Nun erster Verfolger von Chur

MyHockey League: EHC Seewen – Hockey Huttwil 1:5 (1:2, 0:1, 0:2)

Nach langer Anwärmphase konnte Hockey Huttwil das Spitzenspiel gegen Seewen mit dem ehemaligen Hockey-Huttwil-Akteur Adrian Steiner deutlich gewinnen. Huttwil ist damit – punktgleich mit Arosa – der erste Verfolger von Leader Chur.

Von Stefan Leuenberger, Unter- Emmentaler

Nach der eineinhalbwöchigen Meisterschaftspause wegen dem Cupwettbewerb waren die Fans von Hockey Huttwil gespannt, wie die Akteure auf das bittere weil knappe Ausscheiden gegen das NLB-Team Winterthur (3:4) reagieren würden. Vor beachtlichen 637 Zuschauenden trat Huttwil auswärts gegen das punktgleiche Seewen an. Und damit kam es auch zu einem Wiedersehen mit dem langjährigen Brandis- und Hockey-Huttwil-Spieler Adrian Steiner. Der Rohrbacher spielt seit der Saison 2022/23 für die Schwyzer.

Holpriger Huttwiler Beginn
Der Start in die Partie am frühen Samstagabend gelang dem Gast nicht optimal. Seewen machte enorm Druck, brachte die Scheibe aber nicht an Huttwils Keeper Kevin Liechti vorbei. Eiskalt schossen Marius Schwegler und Timo Braus die Huttwiler dann im Startdrittel in Führung. In Überzahl verkürzte Seewen noch vor der ersten Pause. Gleiches gelang Huttwil im Mitteldrittel. Michael Lüdi nutzte die numerische Überlegenheit bereits nach 32 Sekunden der Strafe zur 3:1-Führung. Im Schlussdrittel hatte das Heimteam keine Antwort mehr parat. Nach einem überstandenen Unterzahl-Spiel schoss Yannick Lerch den vierten Huttwiler Treffer. In der Schlussphase machte Nico Gurtner mit einem Powerplay-Treffer endgültig alles klar. Auf der Gegenseite konnte sich Adrian Steiner keine Skorerpunkte notieren lassen.

Zufriedener Huttwiler Goalie
«Die ersten 20 Minuten waren trotz den beiden Toren nicht optimal. Im Mitteldrittel fanden wir dann langsam den Tritt», bilanziert Huttwils Rückhalt Kevin Liechti. «Das Powerplay-Tor zum 3:1 im Mitteldrittel war besonders wichtig», so der Blumenstädter Keeper, «denn Tore in Überzahl gelangen uns in der letzten Saison viel zu wenig.» Huttwil überstand im Mitteldrittel sogar eine doppelte Unterzahl. «Im Boxplay konnten wir uns gegenüber dem Cupspiel gegen Winterthur verbessern», freut sich Liechti, der früher für den EHC Seewen spielte. «Es ist immer schön, in Seewen zu spielen. Die Fans sind sehr feurig.» Der ehemalige Huttwiler Topskorer Adrian Steiner sagt zur Partie: «Grundsätzlich konnten wir uns gegenüber dem Spiel gegen Chur steigern. Wir besassen viele Chancen. Schlussendlich waren die läuferisch überlegenen Huttwiler aber besser.» Gerne hätte Steiner gegen seine ehemaligen Teamkollegen gesiegt. Trotzdem hatte er am Spiel Spass: «Es ist immer cool, gegen Kollegen anzutreten. Der eine oder andere lustige Spruch während der Partie gehört dann einfach dazu.»

Matchtelegramm: 21. Oktober. – Kunsteisbahn Zingel, Seewen. – 637 Zuschauende. – SR: N. Städler, M. Nyffenegger. – Tore: 10. M. Schwegler (T. Braus) 0:1. 15. T. Braus (M. Minder, M. Schwegler) 0:2. 18. 1:2. 26. M. Lüdi (M. Ruch, N. Gurtner/Ausschluss R. Büeler) 1:3. 45. Y. Lerch (R. Nyffeler) 1:4. 55. N. Gurtner (M. Meyer, M. Lüdi/Ausschluss L. Langenegger). – Strafen: Seewen 3 x 2 Minuten; Huttwil 6 x 2 Minuten. – Huttwil: K. Liechti; M. Minder, M. Schwegler; T. Braus, M. Lüdi, F. Haldimann; S. Aebi, L. Vögeli; Y. Lerch, J. Bieri, R. Nyffeler; N. Gurtner, R. Bieri; M. Ruch, S. Hain, M. Meyer; T. Nyffeler; J. Lanz, S. Hess, N. Waber; J. Weber.

 Interview Kevin Liechti, Torhüter Hockey Huttwil

Interview Adrian Steiner, Stürmer EHC Seewen

Highlights und Tore auf red+


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