Preloader

Bereits steht das letzte Heimspiel der Qualifikation auf dem Programm. Auf die Match-Besucher wartet der Derby-Knaller gegen den SC Langenthal. Der SCL hat zuletzt vier von acht Spielen gewonnen. «Langenthal wird kämpfen, um unter den ersten zehn Teams klassiert zu sein, blickt Hockey Huttwil-Verteidiger Loïc Vögeli nach vorne.

Schon steht das letzte Quali-Heimspiel auf dem Programm. Hockey-Huttwil-Verteidiger Loïc Vögeli zieht Bilanz: «Die Saison ist uns sehr gut gelungen. Leider haben wir am vergangenen Mittwoch in Lyss verloren, obschon wir nicht so schlecht gespielt haben. Wir haben mehr Chancen kreiert, aber wir haben auch zu viele Strafen genommen. So schlimm ist die Niederlage aber nicht, es gilt nun, nach vorne zu schauen.»
Und da warten noch drei spannende Begegnungen bis zum Ende der Quali: «Wir kämpfen mit dem EHC Seewen und dem EHC Chur noch immer um Rang 1. Wir wollen vorne bleiben und erster werden. Aber das Wichtigste ist, dass wir für die Playoffs bereit sind.»
Das Heimrecht im Viertelfinale ist bereits gesichert und der erste Meilenstein somit gelegt. «Das ist sehr gut, vor allem wenn der Gegner von weit herkommt. Dann ist es ein Vorteil, wenn man zuerst daheim spielen kann.» Ideal wäre auch, wenn man auch im Halbfinale Heimrecht hätte. «Daher ist es gut, dass wir so weit oben sind. Wir wollen auch da bleiben.»

Noch acht Playoff-Gegner möglich
Die Teams der Ränge vier bis sieben liegen noch sehr eng beisammen. «Im Moment könnte es noch viele verschiedene Viertelfinal-Gegner für uns geben, daher konzentrieren uns auf uns.» Nicht weniger als acht Gegner sind noch möglich, erklärt Loïc Vögeli. Darunter auch der aktuelle Gegner SC Langenthal. Denn wenn sich der SCL für die Pre-Playoffs qualifiziert und sich in diesen durchsetzt, würde Langenthal – je nachdem wo Huttwil sich in der Tabelle eingereiht hat – im Playoff-Viertelfinale plötzlich zum Kantonalderby laden.

Drei hochkarätige Spiele warten
«Wir spielen noch gegen drei Gegner, die alle unbedingt Punkte brauchen», blickt Loïc Vögeli nach vorne. Beim SC Langenthal geht es noch darum, den Playouts zu entkommen – was gleichbedeutend mit dem Eintritt in die Pre-Playoffs wäre. Punkte für den nächsten Gegner sind also von höchster Dringlichkeit. Dann wartet der EHC Thun. Die Berner Oberländer liegen zwar auf dem vierten Rang, aber nur drei Zähler vor dem siebten Platz, was den Gang durch die Pre-Playoffs bedeuten würde. Und zum Schluss wartet der Fight gegen den HC Franches-Montagnes; die Romands liegen auf dem besagtem siebten Rang. Während Thun diesen natürlich umgehen will, will Franches-Montagnes diesem natürlich entfliehen. Hockey Huttwil hat es also mit drei Gegnern zu tun, die mit nichts sparen werden.
Loïc Vögeli: «Das gibt noch drei ganz spannende Spiele und wir wollen die Punkte auch, um noch den ersten Rang zu holen. Es sind drei nicht einfache Gegner. Langenthal wird kämpfen, um unter den ersten zehn klassiert zu sein, Thun will oben bleiben und Franches-Montagnes will nach vorne kommen. Deshalb müssen wir extrem bereit sein. Gegen Thun haben wir schon zweimal verloren. Wir müssen wirklich jedes Mal voll bereit sein. Dann kommt es gut.»

SCL im Aufschwung
Der SC Langenthal sammelte zuletzt regelmässig Punkte: Vier der letzten acht Matches konnte der SCL gewinnen. Für Hockey Huttwil ist es daher wichtig, ähnlich wie zuletzt aufzutreten. «In der Defensive sind wir jeweils gut gestanden, ausser etwas weniger gegen den SC Lyss. Darauf müssen wir weiteraufbauen und vorne immer Gas geben, so wie wir es schon die ganze Saison gemacht haben, dann kommt es gut.»
Die Aufgabe gegen den SCL Langenthal dürfte sich dennoch als schwierig zeigen. Die junge Mannschaft findet mehr und mehr zusammen. «Sie sind ein sehr junges Team, deshalb geben sie Gas. Doch weil sie jung sind, entstehen manchmal ein, zwei Fehler mehr, das müssen wir ausnützen. Wir sahen, dass sie gefährlich im Konter sind, aber wenn wir unser Spiel spielen, so wie in den beiden letzten Matches gegen sie, dann kommt es gut.» Beim ersten Spiel führte Huttwil deutlich, doch dann kam der SCL noch einmal bedrohlich nahe. Es ist zu einem richtigen Derby geworden: «Sie sind nahe, es kommen viele Zuschauer – diese Matches sind sehr interessant zum Spielen.»

Weiter Anfahrtsweg
Loïc Vögeli begann seine Eishockey-Laufbahn in Neuenburg, die älteren Nachwuchsstufen durchlief er anschliessend in Lausanne. «Dann suchte ich einen Club – da telefonierte mir Huttwil-Trainer Daniel Bieri. Seine Vision gefiel mir. Im Sommer kam ich vorbei, wir sprachen ein, zwei Stunden und ich schaute mir die Eisbahn an. Mir wurde klar, dass das etwas wird. Ich fahre lieber weiter und habe mehr Spass und ein Team mit einem gutem Coach, als dass ich mich nebendran verpflichte, wo unklar ist, ob daraus etwas Gutes wird.»
Er wohnt in Lugnorre am Murtensee. Mit hin- und herfahren ist er mit etwas Stau, rund 2,5 Stunden unterwegs. «Ich studiere in Neuenburg im letzten Bachelor-Jahr in Sport und Management.» Loïc Vögeli ist zweisprachig aufgewachsen, «mit meiner Mutter spreche ich französisch, mit dem Vater berndeutsch.»

Daniel Gerber


Hauptsponsoren

  • Touring-Garage AG Huttwil
  • PRO-CAM CNC AG
  • HABA AG
  • Habisreutinger Gebäudehüllen GmbH
  • Dubach Holzbau AG

Co-Sponsoren

  • Balkonbeschichtung.ch
  • INTERHOCKEY
  • Trüssel Bau
  • BACH INDUSTRY AG
  • Brunner Garten- und Landschaftsbau AG
  • C+S Ingenieure AG
  • MATEC Schweiz AG
  • Flückiger & Braunschweiler
  • Reinhard Recycling AG
  • Borner AG
  • Sommer AG
  • Campus Perspektiven
  • Dubach Plant AG
  • Zihler social development