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Hockey Huttwil empfängt den SC Langenthal zum ersten Heim-Derby. Huttwil-Topskorer Timo Braus spricht von einem richtigen Derby, welches bereits bei der ersten Auflage auswärts im Schoren-Stadion in Langenthal spektakulär verlief.

Bereits der Anfahrtsweg zum Derby hat es in sich – der SC Langenthal hat die Ausgangslage noch spannender gemacht: Durch den Sieg in der Verlängerung gegen den Leader EHC Chur hat Hockey Huttwil dank einem eigenen Triumph nur noch einen Zähler Rückstand auf die Top-Position. Ausserdem hat nun Huttwil neu das beste Torverhältnis der Liga (+21 gegenüber +20 des EHC Chur).

Zehn Minuten nicht auf der Höhe
Zehn Runden sind ins Land und in die Liga gezogen. «Wir haben einen sehr guten Saisonstart gehabt», zieht Huttwil-Topskorer Timo Braus eine positive Bilanz. «Am Anfang merkte man, dass die neuen Spieler mit dem System noch nicht ganz vertraut waren, sie haben sich aber gut eingelebt. Wir vertrauen einander; das ist etwas vom Wichtigsten, nämlich dass man dem Teamkollegen vertrauen kann.»
Verbesserungspotential lotet er noch in einzelnen Spielphasenaus: «Wir haben aber noch in jedem Spiel zehn Minuten, in denen wir nicht so auf der Höhe sind und in denen wir dann auch die Gegentore erhalten. Wenn wir das künftig noch durchziehen können, wird es meistens gut für uns kommen. Man sagt, dass im Hockey jedes Team seine schwachen fünf Minuten hat. Bei uns sind es aber zehn Minuten, meist am Anfang oder Ende. Wir geraten früh in Rückstand oder es wird nochmal eng und unnötig spannend.»

«Wir spielen den Gegner müde»
In der Tabelle kann Huttwil sehr zufrieden sein. «Wir haben zwei, drei Spiele in der Overtime oder im Penalty-Schhiessen gewonnen. Diese Punkte fehlen, sonst wären wir ganz vorne», analysiert Timo Braus. «Doch die Punkte, die wir mitnehmen konnten, haben wir auf dem Konto und wir müssen nicht zwei, drei Spiele vor den Playoffs noch zu rechnen beginnen. In der letzten Saison hatten wir einen schlechten Start und mussten daher noch zittern.»
Nach dem neuen Modus erfolgt die direkte Qualifikation mit einer Top-6-Rangierung, die Teams der Plätze sieben bis zehn finden sich in den Pre-Playoffs wieder.
Hockey Huttwil zeichne die Kaltblütigkeit aus: «Wir spielen den Gegner müde und nutzen unsere Chance.»

Langenthal bäumte sich auf
Nun duellieren sich der SC Langenthal und Hockey Huttwil erstmals überhaupt in der MyHockey-League in einem Meisterschaftsspiel auf eigenem Eis (als der SCL damals in die Swiss League aufstieg, existierte die MyHockey-League noch nicht).
Das erste Kräftemessen war ein spannungsgeladener Leckerbissen für das Publikum. «Wir haben mit 5:1-Toren geführt, es war ein scheinbar klarer Match. Dann haben wir noch 98 Prozent und diese zwei fehlenden Prozent entwickelt sich zu den erwähnten zehn Minuten, in denen es nicht mehr reicht», erinnert sich Timo Braus. Getragen vom Publikum kam der SC Langenthal wieder heran.

Ein echtes Derby
Im Derby wolle man sich von der besten Seite zeigen. Langenthals Kulisse sei aussergewöhnlich. «Da muss man sich einfach vorstellen, dass sie für einem ist. Es stehen noch ein paar Derbys an und ich hoffe, dass die Leute wieder kommen. Wir haben zwei, drei Spieler in unserem Team, die noch nie ein solches Derby erlebt haben. Es gibt die Kantonalderbys gegen Thun und Lyss, aber gegen Langenthal handelt es sich um ein richtiges Derby. Es ist vergleichbar mit den Emotionen zwischen Langnau und Bern. Man will das Derby um jeden Preis gewinnen. Viele Spieler, die beim SCL gespielt haben, sind nun bei uns. Je nach dem wo man arbeitet, ist man mit vielen Leuten verbunden. Da will man am Tag nach dem Spiel mit einem lachenden Auge am Arbeitsplatz erscheinen.»

50 Meter neben dem Schoren
Timo Braus spielt schon länger bei Hockey Huttwil. Der 23-Jährige ist nicht abgeneigt, einmal in der Swiss League zu spielen. «Es ist eine spannende Liga», sagt der ehemalige Langnau-Junior, der mit dem EHC Winterthur bereits 80 Meisterschaftsspiele in der Swiss League ausgetragen hatte. «Ich bin offen dafür, fühle mich aber in Huttwil zu 100 Prozent zufrieden, mit Mitspielern, Staff und dem Drumherum. Wir sind wie eine Familie, das merkt man auch auf dem Eis. Das Gesamtpaket stimmt.
Daneben arbeitet Timo Braus bei Bäckerei «Felber AG». «Ich arbeite 80 Prozent im Marketing und Kommunikation … und wir sind in Langenthal 50 Meter vom Schoren entfernt.»
Daniel Gerber

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