- Details
- Matchvorschau
Hockey Huttwil vs HC Thurgau
Jetzt wartet der Cup-Viertelfinal-Leckerbissen
Niemand geringerer als der Leader der Swiss League gibt sich im Cup-Viertelfinal gegen Hockey Huttwil die Ehre: Der HC Thurgau ist das Team der Stunde in der zweithöchsten Spielklasse der Schweiz. Dennoch will Hockey Huttwil ins Halbfinale vorstossen.
Morgen Mittwoch steht ein ganz besonderer Leckerbissen auf dem Programm: Hockey Huttwil empfängt den HC Thurgau zum Cup-Viertelfinale. Hockey Huttwil-Trainer Daniel Bieri blickt der Begegnung mit grosser Vorfreude entgegen: «Es ist nicht selbstverständlich, dass wir den Leader der Swiss League begrüssen dürfen. Es ist eine Ehre gegen das Momentan beste Team der Swiss League antreten zu dürfen.»
Die Mannschaft kann gut auf den Gegner eingestimmt werden, dies dank mehreren Internetportalen, bei denen alle Spiele aufgenommen worden sind und auf die der Trainer-Staff zurückgreifen kann. «Wir können alle Spiele und Schlüsselsituationen anschauen und herausspüren, wie sie spielen wollen und wie wir entgegenhalten wollen.»
Zum dritten Mal in Folge gegen ein Swiss League-Team
Hockey Huttwil ist das letzte Team aus der Liga, welches noch im Cup vertreten ist. «Es ist immer etwas Besonderes, wenn man eine Runde weiterkommt. Man hat mehr richtig gemacht als der Gegner.» Die Konstellation sei etwas schwierig, wenn der Gegner aus der Swiss League kommt, dies ist anderen Teams aus der Liga etwas zum Verhängnis geworden.
Hockey Huttwil musste im Achtelfinale auf Augenhöhe auswärts gegen den HC Franches-Montagnes antreten, was ebenfalls keine einfache Aufgabe war.
In den beiden vergangenen Jahren musste sich Hockey Huttwil jeweils erst gegen ein Team aus der Swiss League beuten, einmal gegen den EHC Winterthur und einmal gegen die Bellinzona Snakes. «Wir hatten den Gegnern viel abverlangt, aber das gewisse Etwas fehlte, um es auf unsere Seite zu bekommen.»
Suche nach dem Flow
In der Meisterschaft fehlt im Moment die Konstanz noch etwas. «Wir stehen da wo wir es verdient haben, im Mittelfeld der Tabelle. Wir haben es nicht geschafft, dass wir beständig unsere Leistung abrufen. Auf ein gutes Spiel folgt eher ein schlechtes, wir bringen es im Momentan nicht zustande, dass wir in den Flow reinkommen», bilanziert Daniel Bieri. Es gehe darum, aus der Selbstverständlichkeit herauszuspielen. «Im Moment sind wir mehr Kopfmenschen, die versuchen mit dem Kopf Entscheide zu fällen und nicht aus den guten Momenten heraus – das macht uns berechenbarer und behäbiger; es braucht länger um Entscheide zu treffen, weil wir nicht aus dem Effekt automatisch handeln. Wir sind aus Bauch in Kopf gekommen. Die Saison ist sehr durchwachsen bis jetzt.»
Glück wieder auf eigene Seite zwingen
Bei der Arbeit im Slot vor dem eigenen und gegnerischen Tor habe man die Leichtigkeit im Abschluss verloren, erklärt Daniel Bieri: «Im Moment gehen zu viele Schüsse neben das Tor und wir können uns für den Aufwand nicht belohnen.» Dies klinge nach relativ simplen Sachen, wieder in Momente zu kommen, wo man das Spielglück wieder auf die eigene Seite zwingen kann.
Team-Kit ist gut
«Der Team-Kit, die Moral im Team, das Zwischenmenschliche funktioniert sehr gut. Wenn wir gut spielen, sieht man alles, was wir können, da bringen wir die ganze Palette hin; das Spiel fünf gegen fünf läuft gut. In den Special-Teams können wir die Differenz nicht machen, früher haben wir dank den Special-Teams Spiele mit einem Tor Unterschied gewonnen. Uns fehlt momentan, dass wir das qualitativ gut hinbringen», beobachtet Daniel Bieri. «Sehr positiv stimmt die Trainingsleistung, wir müssen es schaffen, dass wir das ins Spiel rüberbringen. Wir haben einen guten Speed, das andere, das hart ist, ist Kopfsache.»
Neben dem Eis arbeitet Daniel Bieri, der in Ufhusen lebt, im Qualitätsmanagement und der CNC-Programmierung der Firma Pro-Cam in Huttwil.
Daniel Gerber




























