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Am Dienstag kommt es nun zum grossen Show-down um den Einzug ins Halbfinale. Gegenwärtig lautet der Serien-Stand zwischen Hockey Huttwil und Franches Montagnes 2:2. «Ich schaue dem Spiel sehr positiv entgegen», sagt Hockey Huttwil-Stürmer Silvan Hess.

Spannender geht nicht: Hockey Huttwil empfängt Franches Montagnes zum endgültigen, alles entscheidenden Show-down. Wer heute Dienstagabend gewinnt, zieht ins Halbfinale ein. Aus der Best-of-Five-Serie ist eine Best-of-one geworden. Bisher siegte bekanntlich stets das Heimteam, so gesehen liegt der Vorteil bei Hockey Huttwil.
Viermal standen sich die beiden Equipen in der Qualifikation gegenüber, viermal hiess der Sieger Hockey Huttwil. In den vier bisherigen Begegnungen in den Playoffs setzten sich nun jedoch beide Formationen je zweimal durch; die Romands mussten beim 2:2-Ausgleich in der Serie jedoch in die Verlängerung.
Die Serie zeigt auch, wie nahe die Teams in der Liga beieinander sind: Hockey Huttwil und Franches Montagnes wurden nur durch 19 Punkte getrennt. Ersichtlich wird das auch mit Blick auf die anderen Playoff-Serien. Nur eine war bereits nach drei Spielen entschieden. Und nur eine weitere war nach vier Matches zu Ende. Die beiden anderen Serien erstrecken sich über die Gesamtdistanz von fünf Duellen.

«Über weite Strecken besseres Team»
«Ich schaue dem Spiel sehr positiv entgegen, ich vertraue in unsere Mannschaft, in unsere Stärken und deshalb kommt es sicher gut», blickt Hockey Huttwil-Stürmer Silvan Hess nach vorne. Beide Teams siegten zweimal, den Unterschied machte in manchen Matches teilweise die Cleverness: «Ich habe das Gefühl, dass wir über weite Strecken die bessere Mannschaft waren, aber manchmal haben wir den Kopf etwas verloren und sie warten genau auf solche Situationen und nutzen dies danach eiskalt aus.»

Keine Geheimnisse mehr
Nun hat man achtmal gegen Franches Montagnes gespielt, bezüglich Stärken und Schwächen gibt es nicht mehr viele Geheimnisse. «Ihre Stärke sind ihre ersten beiden Linien, die viel Erfahrungen mitbringen, viel Speed haben, dort haben sie ihre Qualitäten drin. Auch warten sie auf Konter und wenn sie ihre Chance sehen, nutzen sie diese eiskalt aus. Wir müssen schauen, dass wir dies in Grenzen halten und sie nicht in den Flow kommen lassen.» Es gelte nun die eigenen Fehler möglichst abzuschalten, dann verbleibte dem Gegner nicht mehr viel.

Nur der Sieg zählt
Was muss geschehen, damit sich Huttwil im Viertelfinale durchsetzt? Die Antwort ist lautet schlicht und einfach: Es muss ein Sieg her. Vieles erinnert an die Ausgangslage vor Jahresfrist. Im vergangenen Jahr warf Huttwil als siebter den zweitplatzierten EHC Chur aus dem Rennen. Theoretisch könnte nun Huttwil diesmal als Zweiter im Viertelfinale rausfliegen. Ebenfalls gegen den Qualifikationssiebten (durch die neu eingeführten Pre-Playoffs hätte wäre auch ein andersrangiertes Team möglich gewesen).
«Von einer besonderen Situation würde ich nicht sprechen. Wir haben eine gute Qualifikation gespielt und diese auf dem zweiten Rang abgeschlossen. Aber schlussendlich spielt es keine Rolle, auf welchem Platz man abgeschlossen hat. Die Playoffs sind etwas anderes als die Regular Season. Man muss jeden Gegner schlagen kann. Gleich ob man gegen den Ersten oder den Achten spielt, wenn man ganz nach oben will, wenn man das letzte Spiel gewinnen will, muss man jeden schlagen können. Wir stellen uns auf jeden Gegner gleich ein.»

Neues Spiel, neues Kapitel
Hockey Huttwil war im Auswärtsduell gegen Franches Montagnes nahe am Sieg. Erst in der 70. Minute – also in der Verlängerung – konnten sich die Romands durchsetzen. Was waren die Themen auf der Rückfahrt? Silvan Hess erinnert sich: «Auf der Heimfahrt sprachen wir über das Spiel und was man hätte besser machen können. Wir waren auch etwas hässig wegen dem Spielausgang. Doch es war ein Spiel; am Dienstag geht es nun weiter. Wir wissen was wir können, jeder vertraut jedem.»

Tragender Heimvorteil
Bisher siegte immer die Heimmannschaft – dieser Logik folgend, ist Hockey Huttwil nun wieder im Vorteil. Wie wichtig ist nun im Show-down der Heimvorteil? Silvan Hess: «Der Heimvorteil ist immer gut. Man spielt auf eigenem Eis, in den eigenen vier Wänden wo man schon das ganze Jahr über viel Zeit verbracht hat und man weiss, wie es tut, man hat Leute, die hinter einem stehen und einem lautstark unterstützen. Das hilft sehr. Darum hoffe ich, dass die Leute zahlreich kommen und uns unterstützen.»
Daniel Gerber


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