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Hockey Huttwil vor Heimspiel gegen den EHC Wetzikon

Hockey Huttwil an der Spitze ab noch nicht am Ziel

Hockey Huttwil ist auf Kurs: Fünf der ersten sechs Spiele konnten siegreich gestaltet werden. Doch Stürmer Janik Lanz weiss, dass der gute Saisonstart kein Grund ist, nachzulassen. Nun wartete der EHC Wetzikon, der sich auf diese Saison hin verstärkt hat.

Fünf der ersten sechs Spiele konnte Hockey Huttwil für sich entscheiden. «Wir sind gut gestartet und haben als Team schnell zusammengefunden», freut sich Hockey Huttwil-Stürmer Janik Lanz. «Auch die neuen Spieler haben wir gut integriert. Da die Saison noch jung ist, gibt es natürlich noch einige Dinge, an denen wir noch schrauben und die wir noch verbessern können. Insgesamt sind wir aber zufrieden mit dem Saisonstart.»
Vor dem morgigen Duell gegen den EHC Wetzikon liegt die Mannschaft von Trainer Daniel Bieri auf Rang eins, dies mit gleich vielen Punkten wie der erste Verfolger, der EHC Seewen, der allerdings bereits ein Spiel mehr bestritten hat.

Jetzt nicht nachlassen
Hockey Huttwil ist somit auf Kurs. Die Form ist «nicht schlecht», bilanziert Janik Lanz. und in Form. «Wir fühlen uns wohl im Team und sind nicht schlecht drauf. Vielleicht können wir noch etwas von den kleinen Dingen verbessern.» Dazu zählt er: «Effizienter werden vor dem gegnerischen Tor, das ist ein Punkt zum Verbessern, aber wir sind auf gutem Weg. Wir müssen effizienter werden und weiterhin dranbleiben. Auch nach dem guten Saisonstart dürfen wir nicht nachlassen, sondern müssen hart arbeiten und im Training konzentriert bleiben.
Es geht nun darum, den Weg konsequent weiterzugehen und das aktuelle Niveau zu halten. «Wir dürfen die Situation nicht als selbstverständlich ansehen oder das der ‘GW’ reinkommt. Jeder muss wissen, warum er hier ist und dass es harte Arbeit braucht. Die Saison ist noch lang, wir dürfen wir auf keinen Fall nachlassen.»

Besser gestartet als letzte Saison
In der vergangenen Saison suchten Hockey Huttwil zunächst einige Zeit nach der Form … und kämpfte anschliessend bis zuletzt um den Meistertitel.
In der laufenden Spielzeit hat sich die Mannschaft von Beginn weg vorne eingereiht. «Im Vergleich zur letzten Saison haben wir es wieder selbst in der Hand. Jeder beginnt wieder bei null, deshalb sollten wir nicht darauf schauen, wo wir letzte Saison zu diesem Zeitpunkt standen. Entscheidend ist das Hier und Jetzt. Jetzt geht es darum, dranzubleiben, das Niveau hochzuhalten und nicht einzubrechen.»

Wetzikon verstärkt
Der aktuelle Gegner EHC Wetzikon liegt zwar «nur» auf Rang sieben, doch diese scheinbar grosse Distanz täuscht: Zwischen den Zürchern und Hockey Huttwil liegen nur vier Punkte. Und Janik Lanz weiss: «Wetzikon hat sich nicht schlecht verstärkt und zwei, drei neue Spieler dazugeholt. Sie werden sicher nicht das gleiche Team sein wie letzte Saison, unter anderem auch, weil Andreas Tschudi, der letzte Saison noch bei uns war, jetzt bei ihnen spielt. Ich denke, sie werden etwas besser sein als in der vergangenen Saison.»
Gleichzeitig ist aber auch klar: «Wenn wir unser Spiel durchziehen und dem Gegner unser Spiel aufzwingen, können wir jeden Gegner schlagen.» Allerdings hat der Gegner die letzten vier Matches in Serie gewonnen. «Man kann in einen Lauf kommen, wenn man mehrere Siege aneinanderreiht und dadurch zusätzlichen Schwung haben. Wenn dann auch noch das Glück auf der eigenen Seite ist, kann das gut passieren. Deshalb ist es wichtig, dass wir von der ersten Sekunde an bereit sind und unseren Spielplan durchziehen. Sie haben ein paar technisch gute Spieler und sie können gut Schlittschuh laufen. Vielleicht mögen sie aber ein körperlich betontes Spiel nicht so gern.»

Woche mit zwei Heimspielen
Neben dem Heimspiel gegen den EHC Wetzikon wartet am Samstag auch das Derby gegen den SC Langenthal. Für einmal muss die Mannschaft also in dieser Woche nicht zu einem Auswärtsspiel reisen. «Wenn wir eine ganze Woche zu Hause spielen, ist das immer cool. Vor den eigenen Leuten und dem eigenen Publikum fühlen wir uns sehr wohl. Ich denke, das geht jedem im Team so, denn am liebsten spielen wir alle daheim.» Auch von der Erholung her ist es einfacher, da alle Spieler arbeiten. «Bei Auswärtsspielen kommen wir spät nach Hause, da ist die Erholungszeit kürzer.»
Am Samstag wartet somit das Duell gegen den SC Langenthal. «Ein Derby ist immer etwas Spezielles. Gegen Langenthal zu spielen, ist cool. Sie bringen auch einige Zuschauer mit, und für uns ist es schön, wenn ein paar Leute mehr da sind. Das ist für uns ein zusätzlicher Anreiz, den Match zu gewinnen.»
Neben dem Eis arbeitet Janik Lanz zu 100 Prozent als Leiter des Service-Innendienstes für den schwedischen Konzern Assa Abloy in Burgdorf; der internationale Konzern produziert hauptsächlich Industrietore. Im Prinzip ist er also auch neben dem Eis in der Torproduktion tätig.
Daniel Gerber


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