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Um den EHC Thun morgen Mittwoch zu bezwingen, «braucht es wieder alles», blickt Hockey Huttwil-Stürmer Fabian Haldimann auf das kommende Kantonalderby. Das erste Duell gegen die Berner Oberländer entschied Hockey Huttwil mit 6:3-Toren für sich.

«Wir sind nicht so konstant, wir haben ein gutes Spiel, dann wieder nicht. Es ist wie eingangs Saison, wir spielten gegen Frauenfeld schlecht dann haben wir daheim wieder gewonnen», zieht Hockey Huttwil-Stürmer Fabian Haldimann eine Zwischenbilanz. «Letzte Saison zeigten wir am Anfang eine Siegesserie, und dann waren wir zuletzt nicht mehr ganz so gut. Aber wir lernen daraus.»
Zuletzt hat Hockey Huttwil innerhalb von fünf Spielen dreimal verloren, allerdings konnte bei zwei dieser Niederlagen jeweils ein Punkt mitgenommen werden. Vorangegangen waren drei Siege in Folge.

Mehr Tore schiessen, hinten stabiler werden
Fabian Haldimann mit Blick nach vorne: «Es ist nicht alles schlecht, was wir machen, aber es gibt noch viel zu verbessern.» Es gebe vieles anzupacken. Dazu zählen die Special-Teams. «Im Match gegen Seewen haben wir erstmals zwei Power-Play-Tore geschossen. Wir müssen mehr in Überzahl treffen und weniger in Unterzahl erhalten. Wir müssen allgemein weniger Gegentore erhalten und defensiv stabiler werden. Und offensiv müssen wir mehr Tore schiessen.»
Im Spiel gegen Seewen sei der Gegner im letzten Drittel besser gewesen, «aber in solchen Spielen machen wir vieles richtig, mit und ohne Scheibe. Manchmal zeigen wir Spiele, in denen wir vieles richtig machen dann wieder solche, in denen wir nicht das spielen, was wir wollen.» Dies geschehe manchmal schnell: «Ein schlechter Einsatz und man studiert zu viel. Man macht etwas anders, das man sonst nicht macht, man probiert etwas aus, das ist im Sport schwer zu sagen.»

Enge Tabelle
Zwischen den Rängen zwei bis neun liegen die Mannschaften innerhalb von elf Punkten relativ nahe beieinander, «Alle sind nahe zusammen. Wenn man zweimal nacheinander nach 60 Minuten gewinnt, macht man zwei, drei Plätze gut.» Wenn man gleich oft verliert, geht es paar Schritte zurück.
«Als Sportler will man immer gewinnen. Wenn es eng ist, braucht man die Punkte noch mehr um sich um ein paar Plätze zu verbessern. Klar ist es gut, wenn man vorneweg ist und ein paar Punkte Vorsprung hat.» Um die Playoffs sicher zu erreichen, müsse man unter den ersten sechs sein. Aber grundsätzlich wolle man immer gewinnen und ein gutes Gefühl holen.»
Weil sich Martigny zurückgezogen hat, ist eine Equipe weniger in der Liga. «Das waren jeweils gute Spiele.» Nun falle dies besonders dann auf, wenn man selbst die Mannschaft ist, die spielfrei hat.

«Es braucht wieder alles»
Gegen den EHC Thun hat Hockey Huttwil gute Erinnerung: Das erste Saisonspiel wurde auf eigenem Eis gegen die Berner Oberländer ausgetragen, dies mit einem zuletzt deutlichen 6:3-Erfolg (Thun war zwischenzeitlich auf 2:1 und 3:2 herangekommen).
«Sie haben neue Spiele, es ist ein neues Thun», charakterisiert Fabian Haldimann die EHC Thun-Ausgabe 2025/26. «Es braucht wieder alles, damit wir gegen sie gewinnen. Es ist ein Derby, es wird mal zwei geben, die diskutieren … das gehört dazu. Das Derby ist meistens eng, wir müssen ruhig bleiben, wenn es einmal hitzig wird.» Die Oberländer verloren 2023 erst im Playoff-Finale im fünften Spiel gegen den HCV Martigny. «Sie haben nun neue Spieler; solche, die länger dabei waren, haben aufgehört oder wechselten ins zweite Team. Die neuen bringen frischen Wind, sie sind läuferisch gut. Zwei, drei kenne ich aus der Zeit, als ich mit Hockey begonnen habe oder die ich neben dem Hockey viel sehe.»

Vier Heimspiele in Folge
Nun warten gleich vier Heimspiele in Folge auf Hockey Huttwil; dies gegen den EHC Thun, den EHC Frauenfeld sowie den EHC Bülach in der Meisterschaft – unterbrochen vom Cup-Viertelfinal-Spiel gegen den HC Thurgau.
«Wir spielen gerne daheim, vor den eigenen Zuschauern anzutreten ist immer schön.» In den letzten Jahren entschied Hockey Huttwil viele Heimspiele zu den eigenen Gunsten, in der vergangenen Saison war Hockey Huttwil das stärkste Heimteam. «Nun haben wir zweimal verloren auf eigenem Eis verloren, nun wollen wir wieder gewinnen.» Generell wolle man nun wieder ein paar Siege aneinander reihen.
Neben dem Eishockey arbeitet Fabian Haldimann in der KV-Abteilung in der Firma «Jakob AG» in Trubschachen, einem der tragenden Pfeiler der SCL Tigers.
Daniel Gerber


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