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Hockey Huttwil vs EHC Seewen
Das stärkste Heim- trifft auf das stärkste Auswärtsteam
Im Duell zwischen Hockey Huttwil und dem EHC Seewen stehen sich die stärksten Teams Heim- und Auswärts-Teams der vergangenen Saison gegenüber. Hockey Huttwil-Verteidiger Silvan Aebi rechnet mit einem schnellen und taktisch geprägten Spiel.
Die vergangene Saison ist zwar verstrichen, da in der aktuellen Spielzeit aber erst drei Runden verstrichen sind, mag die letzte Saison noch als Referenzwert gelten. 2024/25 war Hockey Huttwil das stärkste Heimteam der Liga (Rang 1 mit 36 Punkten, gefolgt vom EHC Arosa und HCV Martigny mit je 35 Zählern). Der EHC Seewen seinerseits war die erfolgreichste Auswärtsmannschaft (Rang 1 mit 36 Punkten, gefolgt von HCV Martigny mit 35 Zählern).
Und genau zu dieser Konstellation kommt es im aktuellen Heimspiel, in welchem Hockey Huttwil den EHC Seewen empfängt. Hockey Huttwil-Verteidiger Silvan Aebi: «Es wird sicher kein einfaches und ein eher enges Spiel, da wird sicher bis zur letzten Sekunde gekämpft. Es reizt mich fast mehr, wenn man bis zur letzten Sekunde kämpfen muss. Ich finde solche Matches fast besser.»
«Beide Teams haben hohe Ziele»
Silvan Aebi rechnet mit einem spannenden, intensiven Duell: «Beide Teams haben hohe Ziele in dieser Saison.» Und beide Mannschaften sprachen in den letzten Saisons jeweils um die Meisterschaft mit.
«Vor zwei Jahren sind wir im Halbfinale gegen sie rausgefallen. Und letztes Jahr wären wir im Finale auf sie getroffen, wenn wir nicht dumm gegen den EHC Arosa verloren hätten. Gegen Seewen ist das Spiel schnell, taktisch und technisch.»
Neu mit Würfel unter dem Dach
Seit dieser Saison hängt im eigenen Stadion ein Würfel unter dem Dach. Silvan Aebi erinnert sich zurück an das erste Heimspiel (6:3 Derby-Sieg gegen den EHC Thun). «Es war gut gemacht: Wenn ein Tor fällt, wird die Halle dunkel, Lichter leuchten auf das Eisfeld und ein Bild vom Torschützen wird gezeigt und es gibt Werbung in den Pausen.»
Im Moment ist dies noch neu, «gepusht sind wir sowieso, aber es kommt noch professioneller und unterhaltsamer für die Zuschauer daher. Und bis wir daran gewöhnt sind, für uns Spieler ebenfalls. Die Licht-Show macht noch mehr Freude und gibt bei Toren noch ein anderes Feeling.» Ohnehin machen die Heimspiele stets Spass: «Es ist immer schön, daheim zu spielen, wo man die Leute kennt, wo alle da sind und die Matches schauen kommen.»
Detail entscheiden über Sieg und Niederlage
Wie in jeder Saison sei jedes Spiel ein schwieriges Spiel, ordnet Silvan Aebi die Liga ein. «Es gibt keine einfachen Spiele und das wird auch in dieser Saison so sein. Das erste Spiel vor Heimpublikum mit 6:3 zu gewinnen war schön. In Wetzikon sind wir nicht richtig reingekommen. Das war ein wenig ein mühsames Spiel. Wir gaben uns mühe und wollten, aber es ging nicht auf. Aber es ist nicht so, dass wir deswegen den Kopf in den Sand stecken müssen.»
Nach der zweiten Auswärts-Niederlage, beim EHC Frauenfeld, will Hockey Huttwil auf eigenem Eis wieder Punkte einfahren.
«Jedes Spiel ist ein Kampf, kleine Details, die man falsch macht, kann schon zu einer Niederlage in dieser Liga führen.»
Spieler immer besser ausgebildet
Die Liga ist äusserst ausgeglichen. Silvan Aebi bilanziert: «Die Spieler werden immer besser, vieles läuft über das Mentale. Wenn ein Spieler vielleicht nicht ganz gleich gut ist, kann er mit der Einstellung und dem Willen den Unterschied machen.»
Das Ganze hängt auch mit der Ausbildung zusammen. «Die Spieler werden im Junioren-Bereich immer besser ausgebildet. Und von der Swiss-League kommen mehr Spieler herunter, weil es vielleicht oben nicht mehr ganz reicht.» Diese Spieler bringen aber ein grosses Wissen mit. «Und die Vereine arbeiten sehr gut: Huttwil ist sehr gut aufgebaut mit den Coachs und den Trainings. Es wird geschaut, dass wir bereit sind.»
Fleiss auch neben dem Eis
Neben dem Eis arbeitet Silvan Aebi zu 50 Prozent gemeinsam mit seiner Mutter, die das Geschäft «Irene’s Polierservice GmbH» in Langenthal führt. Dies beinhaltet unter anderem die Lack-Aufbereitung. «Wenn es viele Kratzer hat und nicht mehr glänzt, dann können wir es aufpolieren und versiegeln und es beinhaltet auch Lederpflege», erklärt Silvan Aebi. Dies unter anderem für die Autos in der Ausstellung im «Meilenstein» in Langenthal.
«In den anderen 50 Prozent bewirtschafte ich in der Region Solothurn, wo ich aufgewachsen bin, drei Liegenschaft. Da ich Gartenbau gelernt hatte, ist das praktisch. Das ist zum Planen praktisch neben dem Eishockey.»
Daniel Gerber




























