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Auf gutem Weg aber noch nicht zufrieden

Hockey Huttwil-Verteidiger Marius Schwegler lobt den Zusammenhalt im Team und blickt optimistisch auf die kommenden Partien. Das Spiel gegen den EHC Frauenfeld bezeichnet er als sehr wichtig.

«Vom Team her sind wir eine Super-Truppe, wir haben es gut miteinander; auch mit den neuen Spielern, sie konnten sich gut integrieren», gibt Hockey Huttwil-Verteidiger Marius Schwegler einen Einblick in das Innenleben der Mannschaft. «Wir konnten uns vorne und hinten verstärken.» Auch die Anpassungen am System seien definitiv gut. Jedoch sei die Konstanz noch nicht so, dass die Equipe immer das Spiel aufs Eis bringen kann, das eigentlich in ihr steckt.
Insgesamt zeige die Kurve nach oben. «Wir sind auf einem positiven Weg, wir machten zuletzt gute Fortschritte.»

Gleich vier Heimspiele in Folge
Weil sich Hockey Huttwil – als einzige Mannschaft der Liga – für das Cup-Viertelfinale qualifizierte, kommt das Team nun in den Genuss von insgesamt vier Heimspielen in Serie. Mit dem HC Thurgau erscheint der Tabellenführer der Swiss League in Huttwil.
«Heimspiele sind immer besser, der Ablauf ist anders, die Anfahrt entfällt. Es ist immer schön, vor eigenem Publikum anzutreten.» Und bezüglich des Kräftemessens mit dem HCT: «Wir betrachten jeden Match gleich. Im Hockey kann jeder gegen jeden gewinnen.»

Nun wartet EHC Frauenfeld
Als nächstes steht nun das Duell gegen den EHC Frauenfeld auf dem Programm; dem zweiten der insgesamt vier Matches der Heimspielserie (danach folgen die Begegnungen mit dem HC Thurgau am Mittwoch, 12. November und dem EHC Bülach am 15. November).
Marius Schwegler charakterisiert die Ostschweizer: «Wie recht viele Gegner spielen sie gradlinig, einfach und sie haben ein recht gutes Fore-Checking. Mit unserer Art mit dem schnellen Umschalten, können wir uns einen Vorteil holen und auch im Power-Play zuschlagen. Sie gehören zu den Mannschaften, die ein paar einzelne Spieler haben, die Wadenbeisser sind.» Im Kader der EHCF sind einige Routiniers.

Sehr wichtiger Match
Marius Schwegler spricht von einem sehr wichtigen Spiel: «Der letzte Match gegen sie war nicht so gut herausgekommen, da müssen wir nur schon wegen diesem Spiel eine Reaktion zeigen. Und jeder Match, der jetzt kommt, ist eine Vorbereitung für die Playoffs. Es gilt, eine gute Form zu holen, um den Kübel zu holen.»
In den letzten Jahren war Hockey Huttwil nie weit davon entfernt. 2025 musste sich das Team erst in Spiel fünf im Halbfinale gegen den EHC Arosa geschlagen geben. 2024 und 2023 erreichte das Team ebenfalls die Halbfinals und 2022 verlor Huttwil Spiel fünf im Finale (gegen den EHC Basel). Und 2021 wurde die wegen Corona frühzeitig beendet, Huttwil lag mit dem höchsten Punkteschnitt auf Rang eins.
Es werde von Training zu Training hart gearbeitet, «es gibt immer spezifische Übungen um das System zu verbessern, auch auf den jeweiligen Gegner hin, wo wir unser System anpassen und gut entgegenhalten können und ihre Stärken blocken.»

«Positiv, dass nicht zufrieden»
Gegenwärtig liegt Hockey Huttwil auf Rang fünf in der Tabelle, allerdings mit einem Spiel weniger. Betrachtet man den Punkteschnitt, liegt die Mannschaft auf dem vierten Rang.
«Positiv ist, dass wir mit der Leistung nicht zufrieden sind und dennoch vorne mitspielen, dass wir sagen, dass wir aus den Fehlern lernen, um uns jeden Tag zu verbessern», blickt Marius Schwegler nach vorne.
Neben seinem Engagement bei Hockey Huttwil arbeitet Marius Schwegler bei der Immobilienfirma «Immovisa» in Solothurn. «Wir verwalten Liegenschaften und verkaufen Häuser. Wir haben auch Liegenschaften in Huttwil und Langenthal und ich wohne nun in Solothurn. Wenn jemand ein Haus oder eine Wohnung sucht oder verkaufen will, kann man sich gerne bei mir melden.»
Daniel Gerber


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