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Hockey Huttwil vs EHC Frauenfeld
Es ist das Highlight der Saison
Nun geht es Schlag auf Schlag: Am Donnerstag wartet bereits das zweite Heimspiel gegen die Thurgauer. Die Serie ist hochspannend: Beide Equipen konnten ihre Heimspiele siegreich gestalten. Die Playoffs sind die schönste Zeit im Hockey-Jahr. Eine grosse Rolle spielt die Routine, blickt Hockey Huttwil-Verteidiger Silvan Aebi nach vorne.
Nach zwei Spielen ist die Best-of-Five-Serie zwischen Hockey Huttwil und dem EHC Frauenfeld 1:1-Ausgeglichen. Nun wartet also am Donnerstag Spiel drei auf Hockey Huttwil. Silvan Aebi ist in der laufenden Saison bereits eine bedeutende Wegstrecke gegangen. Zusammen mit sieben anderen Spielern bestritt er sämtliche 30 Qualifikationsspiele.
«Mir persönlich ist es gut gelaufen, ich bin froh, dass ich alle Spiele bestreiten konnte, das war in den vergangenen Saisons wegen Verletzungen nicht immer so.» Anfangs durchlief die Mannschaft etwas ein Auf und Ab. «Dann sind wir als Team zusammengesessen und haben gesagt, dass es so nicht weitergehen kann. Seither geht es bergauf.» Die Formkurve ist seither stark; acht der letzten zehn Qualifikationsspiele konnten siegreich gestaltet werden. «Wir konnten die Formkurve recht oben halten, sie ist nicht mehr runtergefallen.» Niederlagen wurden zur Ausnahme.
Fehlerquote tief halten
Spürt man in den Playoffs eine andere Stimmung in der Kabine? Viel ist nicht anders, gibt Silvan Aebi einen Einblick in das Teamleben. «Unser Team hat genug Routine, dass jeder weiss, was seine Aufgabe ist und was er tun muss, um die Serie durchzubringen. Vielleicht ist man noch etwas mehr gepusht als in den übrigen Spielen.»
Um die Spiele in einer Serie zu gewinnen, gibt es verschiedene Faktoren. Besonders kommt es unter anderem auf diese an: «Ich denke, solid spielen und dass man, wenn man 0:1 oder 0:2 hinten liegt, nicht gleich den Teufel an die Wand malt, sondern den Spielplan durchzieht.» Auch gilt es, «die Fehlerquote tief halten und die Details richtig machen, das ist ein Schlüsselpunkt und in den Playoffs eine gewisse Härte reinbringen, das gehört etwas dazu.»
Mehr als sonst auf Gegner einstellen
Die Trainings in den Playoffs unterscheiden sich jeweils nicht komplett von jenen aus der Qualifikation, blickt Silvan Aebi auf den Playoff-Betrieb. Sie ändern sich nicht gross, «wir stellen uns mehr auf den Gegner ein, weil man ein paar Spiele nacheinander – sicher drei Spiele – gegen die gleiche Mannschaft spielt.»
Und so sieht der Alltag in den Playoffs aus: «Er ist nicht viel anders, die meisten müssen arbeiten.» Trainings und Matches wechseln sich in kurzen Intervallen ab. «Die Trainings sind etwas weniger intensiv, weil wir jeden Tag auf dem Eis sind.» Die Arbeitgeber wissen im Voraus um die Playoffs und die Spieler schauen, dass sie sich zwischen den Spielen genügend regenerieren können.
Weil Hockey Huttwil in der letzten Runde spielfrei hatte, dauerte war das Team von Trainer Daniel Bieri jenes, welches in den Genuss der längsten Pause kam. Dies habe gut getan: «Wer Bresten oder eine Verletzung hatte, konnte diese auskurieren.»
«Nicht gleich nervös werden»
Ein wichtiger Punkt ist die Erfahrung, erklärt Silvan Aebi. «Sie spielt eine grosse Rolle, es macht etwas aus, wenn Spieler schon Jahre in der Liga spielen und schon im Halbfinale und Finale waren und die nicht wenn man 0:1 hinten liegt und gleich nervös werden und meinen, dass man jetzt unbedingt gewinnen; sondern dass man seinen Game-Plan weiterzieht. Die Routiniers können etwas Ruhe reinbringen und die jungen Spieler unterstützen und tragen.»
Heiss auf die Playoffs
Für Silvan Aebi ist die jetzige Phase der Saison besonders spannend. «Es ist das Highlight der Saison, ich bin besonders heiss auf die Playoffs.» Es sei toll, wenn täglich ein Training oder ein Match ansteht.
Und das Ziel ist klar, das letzte Spiel der Saison soll siegreich gestaltet werden: «Der Kübel! Der ist schon die ganze Saison das Ziel.» Schon in den letzten Jahren gehörte Hockey Huttwil stets zu den Kandidaten.
Doch dazu ist vorerst ein hartes Stück Arbeit gegen den EHC Frauenfeld nötig. «Sie sind körperlich bereit, also müssen wir auch bereit sein. Sie pflegen ein einfaches Spiel, wir dürfen nicht zu viele Fehler machen und ihnen nicht zu viel schenken.» In der Qualifikation verlor Hockey Huttwil zunächst mit 0:3-Toren ehe die beiden folgenden Kraftproben gegen die Ostschweizer mit 3:1 und 8:3 gewonnen werden konnten.
Daniel Gerber




























