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Nun geht es um den letzten Schliff vor den Playoffs

Hockey Huttwil ist in Topform. Seit der letzten Niederlage am 19. November ist das ungeschlagen und im Dezember sogar makellos geblieben. Acht Siege in Serie haben den Rückstand auf Rang eins auf nur noch vier Punkte schrumpfen lassen. Hockey Huttwil-Stürmer Dario Struchen: «In den letzten sieben Spielen wollen wir den letzten Schliff für die Playoffs holen.»

Die Leistungskurve von Hockey Huttwil zeigte zuletzt steil nach oben. Die letzte Niederlage datiert auf den 19. November (auswärts in Dübendorf); im Dezember ist die Mannschaft von Trainer Daniel Bieri ungeschlagen geblieben. «Wir haben in den letzten Wochen viel an uns arbeiten können», bilanziert Hockey Huttwil-Stürmer Dario Struchen.
«Wir hatten nicht einen sehr guten Start in die Saison. Das haben wir besprochen und analysiert, wir konnten wir uns fassen und wir holten nun acht Siege in Serie. Nun sind wir da, wo wir es uns vorgestellt haben.»

Nur noch vier Zähler Rückstand
Dario Struchen erklärt weiter: «Ich bin zufrieden, aber es ist noch Luft nach oben da. Wir müssen dranbleiben, damit wir die Qualifikation auf diese Weise beenden können und damit wir mit einer positiven Stimmung in die Playoffs starten können.»
Der Weg stimmt. «Die Konstanz ist das, was gefehlt hatte.» Diese ist mittlerweile erreicht. «Nun konnten wir auch Franches-Montagnes sowie Seewen bezwingen. Das war wichtig, das hat uns gutgetan und auch, dass wir die Unterklassigen schlagen konnten.» So soll es nun auch weitergehen. «Das machte Spass, der Ehrgeiz ist auch in der Erfolgsserie immer noch da: Das zeigt, dass alle noch Lust nach mehr haben.»
Ausserdem ist der Rückstand auf Rang eins auf nur noch vier Zähler geschrumpft.

Harte Spiele gegen Frauenfeld
Das erste Heimspiel des Jahres 2026 bestreitet Hockey Huttwil gegen den EHC Frauenfeld. «Das sind immer harte Spiele: Sie sind recht physisch. Wenn wir uns aber nicht ablenken und nicht beeinflussen lassen, dann gibt es da nicht viel zu diskutieren. Wenn wir unser Spiel 60 Minuten lang durchziehen können, dann werden wir den nächsten Sieg ‘ii-fresä’», blickt Dario Struchen nach vorne.
Wenn man den EHC Frauenfeld jedoch ins Spiel kommen lässt, «wenn man ihnen die Chance gibt und sie merken, dass etwas zu holen ist, kann es auf ihre Seite kippen. Sie sind eine Stimmungsmannschaft: Wenn sie eine positive Stimmung haben, kann es sich rasch einmal wenden. Sie haben zwei drei gute Spieler, welche die Torchancen nutzen können. Wenn man sie aber im Griff hat, wird es eher schwierig für sie.»

Frauenfeld gut in Fahrt
Der EHC Frauenfeld war zuletzt erfolgreich: In den letzten acht Matches verloren die Ostschweizer nur zweimal nach 60 Minuten. Dazu kommen zwei weitere Niederlagen, bei denen die Mannschaft aber jeweils einen Punkt erringen konnte, sowie vier Siege nach 60 Minuten. Frauenfeld konnte also regelmässig Punkten und die Equipe kämpft um den Sprung in die Top-6; also auf einen Rang, der die direkte Qualifikation für die Playoffs bringt. Der Rückstand beträgt nur einen Zähler (wenn auch mit einem Spiel mehr).
Dario Struchen erinnert sich: «Das letzte Heimspiel gegen sie verlief recht provokativ und sehr hart. Das ein und andere Mal ist es etwas ausgeartet. Es wird sicher ein physisches Spiel.»

Das war 2025 – nun wartet 2026
In wenigen Stunden gehört das Jahr 2025 der Vergangenheit an. Was bleibt in Erinnerung? Dario Struchen: «Spielfreude, Freude am Hockey und am Sport, ein cooles Team und Garderobenleben … der ganze Club ist leidenschaftlich dabei.» Und weiter: «Ich danke allen, die im Hintergrund freiwillig mitarbeiten, damit alles reibungslos geht; sie machen das immer freiwillig und mit Leidenschaft.»
Und schon in wenigen Tagen beginnt das neue Kalenderjahr. «Ich schaue positiv nach vorne, auch mit den Aussichten auf die Playoffs. Aus den letzten sieben Spielen wollen wir alle positive Energie mitnehmen und dann die Playoffs rocken, wir wollen noch den letzten Schliff für die Playoffs holen.»
Neben dem Eis ist Dario Struchen gelernter Strassenbauer, «seit vier Jahren arbeite ich als Solar-Installateur in Pieterlen, bei ‘Energy Optimizer AG’ und ich wohne in Aarberg im Seeland. Voraussichtlich Ende März werde ich zum ersten Mal Vater.»
Daniel Gerber


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