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Der Start ins Meisterschafts-Jahr 2024 erfolgt für Hockey Huttwil mit dem Heimspiel gegen den EHC Bülach. Gleich wie der Gegner heisst, es geht nicht um das Siegen, erklärt Hockey Huttwil-Trainer Daniel Bieri.

Das Jahr 2024 beginnt, was die MyHockey-League betrifft, für Hockey Huttwil auf eigenem Eis. Zwischen Weihnachten und Neujahr zog Trainer Daniel Bieri eine Zwischenbilanz. Es ging darum, «wo wir den Hebel ansetzen müssen und wo wir Defizite haben.» Die Erkenntnisse werden nun im Januar angeschaut. «Der Fokus liegt nun stark auf den Details.»

Zu viele Schüsse zugelassen
Zu den Dingen, auf die das Augenmerk nun gerichtet wird, gehört das Verhalten in der Defensivzone. «Wir merkten, dass wir in den letzten Spielen im Slot – also direkt vor dem Tor – zu viele Schüsse zugelassen hatten», bilanziert Daniel Bieri. «Wir verteidigen die Zone zu wenig.» Obwohl dies im System vorgegeben ist. «Da werden wir wieder Wert darauflegen.»
Dass die Mannschaft dazu in der Lage ist, konnte sie bereits zeigen. «Anfangs und Mitte Saison haben wir wenig Tore zugelassen, gegen das Ende des Jahres nun mehr. Das darf nicht sein.» Mehrfach zeigte das Team Matches, in welchen kein Gegentor kassiert wurde oder nur eines oder zwei.

Torproduktion als Prunkstück
Vor der Wiederaufnahme der Meisterschaft bewertet Hockey Huttwil-Trainer Daniel Bieri dagegen die Torproduktion. «Wir haben am zweitmeisten Tore erzielt.» Einzig der EHC Seewen hat noch drei Tore mehr (deren 100). Huttwil fehlen nur noch drei Treffer um ebenfalls den «100er-Club» zu erreichen.
Gleichzeitig hat das Team auch am fünftmeisten Gegentreffer einkassiert. «Wenn wir hinten raus mitreden wollen, muss der Hebel da angesetzt werden.»
Das Power-Play ist das beste der Liga, «aber zuletzt war es nicht mehr gleich gut, das müssen wir wieder verbessern.»
Weiter erklärt Daniel Bieri: «Wir haben immer Etappen, durch die wir gehen.» Im August erfolgen die Vorgaben und das Ziel ist, sich fortwährend gute Eigenschaften anzueignen und die Grundausdauer zu stärken. Dazu gehören auch Spritzigkeit und dass das System bis zu den Play-offs bereit ist. Im Januar wird wie erwähnt viel an den Details gearbeitet. «Ausserdem gibt es Einzelgespräche, der Januar wird nun ein sehr spannender Monat.»

Es geht nicht um den Sieg
Mit dem EHC Bülach erscheint nun der Drittletzte als Gästeteam. Daniel Bieri «Es geht gar nicht um das Siegen. Wir reden nie vom Siegen oder Verlieren, sondern davon, das umzusetzen, was wir uns vorgenommen haben. Es geht darum, dass wir dem Spiel gleich unseren Stempel aufdrücken können. Wenn wir das gut machen, stimmt das Resultat für uns. Ich kann auch damit umgehen, wenn wir gut gespielt und dennoch verloren haben.»
Wichtig sei das Ziel und das System. «Da sind wir sehr hartnäckig, es ist wichtig, dass die Vorgaben umgesetzt werden. Wenn sie das probieren und umzusetzen, dann sind dies gute Spiele. Und dann können wir am Samstag auch gewinnen. Wenn man aber auf das Resultat schaut, dann verliert man den Fokus auf die kleinen Sachen. Deshalb sind die Details wichtig.»

Eine typische Zürcher-Mannschaft
Bülach ist eine typische Zürcher-Mannschaft, analysiert Daniel Bieri: «Sie sind läuferisch und technisch gut und sie spielen ein hohes Tempo. Bülach ist auch etwas betreffend der Moral anfällig. Wenn es gut läuft, sind sie stark, sonst geben sie aber auf. Sie bauen schnell auf und das macht das Bestehen gegen sie schwierig, deshalb müssen wir ihnen gleich früh den Schnauf nehmen.»
Auf den ersten Blick spielt der Tabellendritte gegen den Drittletzten. Doch dies hat keine allzu grosse Bedeutung. «In dieser Liga ist es immer eng, klar gibt es einen ersten und letzten – aber wir wissen, warum wir Punkte holen und warum nicht. Wenn die Tagesform stimmt, haben wir immer die Chance zu siegen. Gegen Bülach ist es immer schwer, gut auszusehen.»
Bülach ist nämlich das Team der Stunde: In den letzten sieben Spiele sind die Zürcher nur einmal ohne Zähler geblieben, fünf dieser Matches konnte der EHCB für sich entscheiden. Huttwil holte in der gleichen Zeit «nur» vier Siege, allerdings nach jeweils 60 Minuten, was 12 Zähler ergibt, bei Bülach sind es deren 13 (gezählt sind die jeweils letzten sieben Spiele).
Neben seinem Engagement als Trainer von Hockey Huttwil arbeitet Daniel Bieri zu 100 Prozent in der Firma Pro-Cam in der CNC-Programmierung und Messtechnik, «vermutlich als einziger Trainer in der Liga arbeite ich zu 100 Prozent. Es gibt mir den Ausgleich für alles. Bei den Spielen ist die Familie jeweils im Stadion und sie trägt die Leidenschaft mit.»
Sein Vertrag bei Hockey Huttwil läuft aus, im November hatte ein erstes Gespräch stattgefunden, beidseitig wurde ein Interesse signalisiert.
Daniel Gerber


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