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Ein «Wandervogel» landet in Huttwil

Vom HC Thurgau stiess Jan Petrig auf die neue Saison hin zu Hockey Huttwil. Fremd ist ihm die Region aber keineswegs, hat er doch bereits für verschiedene Klubs in der Zentralschweiz gespielt. Und nun will der 23-jährige Stürmer mit Hockey Huttwil die MyHockey League erorbern. Keck sagt er: «Wir wollen so weit kommen wie letzte Saison, mit dem Unterschied, dass wir dieses Mal das letzte Spiel gewinnen wollen.»

Obwohl erst 23 Jahre alt, kann man Jan Petrig bereits als «Wandervogel» bezeichnen. Der junge Wirtschafts-Student hat die Schweiz schon ausgiebig bereist. Nicht etwa in der Freizeit, sondern in erster Linie als Eishockeyspieler. Geboren im Wallis, startete er früh zu einer «Tour de Suisse», spielte er Eishockey im Nachwuchs von Zuchwil, bei Biel, in Langenthal, später als Aktiver in der Swiss League für Visp und Thurgau, aber auch schon drei Partien für den MyHockey-League-Klub Thun.

Die ganze letzte Saison absolvierte er für Thurgau in der Swiss League. Nachdem er sich mit den Verantwortlichen des Klubs nicht über eine Vertragsverlängerung einigen konnte, war Jan Petrig im Frühjahr vereinslos. Eine Situation, die den jungen Stürmer aber keineswegs beunruhigte, wie er im Gespräch mit dem «Unter-Emmentaler» verriet: «Nein, das war für mich kein Problem, ich war überzeugt, dass sich zu Beginn der neuen Saison eine Lösung abzeichnen wird», gibt er zu verstehen. Er sei mit einigen Swiss-League-Klubs in Verbindung gestanden, doch nirgends habe es richtig gepasst, «das Gesamtpaket stimmte für mich nicht», betont er. Darunter versteht der junge Stürmer, eine Kombination aus Eishockey, sportlichen Perspektiven und Studium.

Er ist noch nicht beunruhigt
Deshalb habe er sich den Sommer hinweg selber fit gehalten und das Sommertraining im Alleingang absolviert. Während der Vorbereitungsphase auf die neue Saison seien dann die Verantwortlichen von Hockey Huttwil auf ihn zugekommen, erzählt der in Zuchwil wohnhafte Student, der sein Studium an der Universität in Bern absolviert. Er habe dann ein Probetraining in Huttwil absolviert und sei vom Team, aber auch der Philosophie des Klubs sofort überzeugt gewesen, sagt Jan Petrig weiter. Natürlich sei ihm der Verein ein Begriff gewesen und habe er auch einzelne Spieler schon gekannt. «Man verfolgt ja als Spieler auch andere Ligen, nicht nur jene, in der man gerade selber spielt», bemerkt er.

Dass der Saisonstart mit seiner neuen Mannschaft nicht wunschgemäss ausgefallen ist, beunruhigt den Teamneuling nicht sonderlich. «Ich habe doch schon einige Jahre Eishockey gespielt und kenne solche Situationen. Darüber mache ich mir noch keine grossen Gedanken, vielmehr versuche ich mich auf meine Leistung zu fokussieren», beurteilt er die aktuelle Situation aus seiner Sicht. Momentan trete man einfach zu wenig konstant auf. Phasenweise spiele man sehr gut, dann überlasse man wieder dem Gegner das Spieldiktat. Dazu komme die fehlende Effizienz im Abschluss. Aber auch das Glück sei bislang nicht auf Seiten von Hockey Huttwil gestanden, stellt Petrig weiter fest.

Petrig wagt eine mutige Prognose
Dennoch ist er von der Qualität der Truppe überzeugt. «Wir verfügen über eine starke Equipe, mit der wir soweit kommen können wir letzte Saison, mit dem Unterschied, dass wir dieses Mal das letzte Spiel gewinnen wollen», wagt er eine mutige Prognose. Dass Hockey Huttwil auf dem Weg zu diesem (Meister-)Ziel auch auf Tore von Jan Petrig angewiesen ist, weiss der Stürmer, der damit gut umgehen kann, wie er betont: «Dass man von einem ehemaligen Swiss-League-Spieler etwas erwartet ist normal und setzt mich nicht unter Druck, im Gegenteil, ich freue mich, wenn ich in diesem Team eine tragende Rolle einnehmen darf. Deshalb will ich hier mein bestes Eishockey spielen und damit einen Beitrag zu einer erfolgreichen Saison leisten.»

Damit würde er selbstverständlich wieder in den Fokus einiger Swiss-League-Klubs rücken. Doch damit beschäftigt sich Jan Petrig aktuell überhaupt nicht. «Natürlich kann ich mir vorstellen, wieder in diese Liga zurückzukehren, aber für mich zählt immer nur die aktuelle Situation und deshalb ist mein sportlicher Fokus momentan ganz auf Hockey Huttwil ausgerichtet.»

textwerk/war

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