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«Wir sind alle sehr stolz vor all den Fans um den Titel mitzuspielen.»

Jetzt kann Hockey Huttwil auf eigenem Eis den Titel holen. Die Mannschaft lädt zum vierten Duell in der Best-of-Five-Serie gegen den EHC Seewen und – gleich wie das Spiel ausgeht – zum , so oder so, letzten Heimspiel. Michael Minder, Janik Lanz, Fabian Haldimann und Robin Nyffeler äussern sich zuversichtlich. Namentlich die Details sind von grösster Wichtigkeit im Ringen um den Titel 2026.

Mit einem 2:1-Auswärtssieg in der Overtime beim EHC Seewen hat Hockey Huttwil vorgelegt: Jetzt führt das Team von Trainer Daniel Bieri mit 2:1-Siegen in der Best-of-Five-Finalserie. Somit kann die Mannschaft auf eigenem Eis den «Kübel» gewinnen. Wie in den Jahren 2018 und 2022 spielt die Mannschaft nun 2026 um den Titel – mit dem Ziel, diesen erstmals zu erringen. Hockey Huttwil Captain Michael Minder: «Es ist die Endphase von einem Prozess, der vor fast einem Jahr startete, als wir uns das Ziel gesetzt haben. Den ganzen Sommer, die ganze Vorbereitung und dann durch die Regular Season haben wir uns stetig an diesem Prozess orientiert.» Nun steht die Equipe im Finale. «Das mussten wir uns erarbeiten und erkämpfen, das macht extrem viel Spass nun die Finalserie zu spielen und es erfüllt mich mit Stolz für die ganze Organisation. Es braucht immer extrem viele Leute, die es möglich machen, dass wir um diesen Titel spielen dürfen.»

«Für jeden etwas Spezielles!»
«Es ist ein super Gefühl, es ist mega-cool, da mitspielen zu können», freut sich Hockey Huttwil-Stürmer Janik Lanz. «Wir sind alle sehr stolz vor all den Fans um den Titel mitzuspielen.»
Für diesen Moment wurde hart gearbeitet. Hockey Huttwil-Stürmer Fabian Haldimann: «Die Finalserie ist für jeden etwas Spezielles. Man arbeitet das ganze Jahr mit Sommertraining und der ganzen Qualifikation dafür, dass man am Schluss um den Titel spielen kann. Die Playoffs sind die schönste Zeit der Saison. Und wenn man auch noch im Final spielen darf, macht es dies umso schöner.»
Die Best-of-Five-Serie ist etwas ganz Besonderes. Hockey Huttwil-Stürmer Robin Nyffeller: «Es ist sehr cool. Für die meisten von uns ist es das erste Finale. Es ‘fägt’ enorm, ist cooles Hockey. Im Moment ist der Fokus voll darauf.»

Hockey Huttwil wäre das erste Berner-Team
Es ist nun das achte Mal, dass der Titel in dieser Liga vergeben wird. Bislang von er den Weg in fünf verschiedene Kantone: Je zweimal nach Graubünden und ins Wallis sowie je einmal in die Kantone Basel, Schwyz und Zürich.
Huttwil wäre also die erste Mannschaft aus dem Kanton Bern, die sich über den Titel freuen würde. Janik Lanz: «Das war mir gar nicht so bewusst bis jetzt. Es wäre cool, wenn wir das zustande bringen könnten. Aber ob es der erste, der dritte oder der fünfte Kübel ist, ist uns gleich. Weil die Hauptsache ist, dass wir den Kübel holen und den Titel gewinnen.»
Gleich sieht es Michael Minder: «Ich machte mir noch keine Gedanken darüber, ob wir nun das erste Berner Team sind, welches das schafft. Im Moment ist der Horizont sehr kurz, wir konzentrieren uns von Tag zu Tag, deshalb ist das nicht in unseren Köpfen.» Und für Robin Nyffeller ist klar: «Das wusste ich gar nicht, es wäre sicher ein cooles Zückerchen aber etwas extrem speziell wäre es für mich nicht.»

Das eigene Spiel durchsetzen
Um den Titel zu erringen ist sehr harte Arbeit nötig. Fabian Haldimann: «Wichtig ist, dass wir unser Spiel spielen. Seewen ist sicher ein sehr guter Gegner, man darf ihnen nicht zu viel geben, offensiv haben sie ihre Qualitäten. Es hat auch einen Grund, warum sie bis am Dienstag 16 Playoff-Spiele in Serie gewonnen haben, ohne zu verlieren. Wir müssen weniger Strafen nehmen, vor allem unnötige Strafen, die man wirklich vermeiden kann; dass wir unser Talent auf dem Eis behalten können, dass wir einen guten Rhythmus in den Linien haben und dass wir unser Spiel machen. Dann kommt es gut.»

Die kleinen Dinge entscheiden
In dieser finalen Phase der Saison entscheiden kleine Dinge. Michael Minder: «Sicher die Details sind wichtig. Jetzt kommt es nur noch darauf an, wer die kleinen Sachen besser macht und wer es am Schluss mehr will. Es ist eine sehr mentale Geschichte. Die kleinen Sachen werden extrem entscheidend sein, darauf haben wir das Augenmerk und wir verlangen uns alles ab.» Und damit in den richtigen Momenten richtig gut gespielt wird.
Damit einher geht das Umsetzen des Systems. Janik Lanz: «Wichtig ist, dass wir an unser System glauben, dass wir die Ziele, die uns Trainer Daniel Bieri vorgegeben hat, zu 100 Prozent umsetzen, dass wir an uns glauben und auch mit viel Freude den Moment geniessen, dann kommt das gut.»
Und Robin Nyffeller blickt nach vorne: «Jene, die weniger Eigenfehler machen, holen am Schluss den Kübel. Die Disziplin ist sehr wichtig und die Eigenverantwortung und dass jeder zu jedem Zeitpunkt sein bestes abrufen kann.»
Daniel Gerber


Premiumpartner

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