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Im ersten Heimspiel holte sich Hockey Huttwil das Selbstvertrauen, welches in jedem Spiel benötigt wird, reflektiert Hockey-Huttwil-Captain Sandro Hain vor dem zweiten Duell auf eigenem Eis. Mit dem EHC Thun wartet – nach dem EHC Chur – im zweiten Heimspiel das zweite Team, gegen welches Huttwil in den Playoffs der vergangenen Saison angetreten war.

Hockey-Huttwil-Captain Sandro Hain freut sich im Vorfeld des Kantonal-Derbys gegen den EHC Thun über den Saisonstart. «Dieser ist sehr positiv verlaufen. Wir wussten, dass der EHC Chur ein sehr schwerer Gegner sein würde – und im ersten Spiel geht es auch darum, in die Saison reinzukommen. Bereits das erste Drittel war intensiv.» Und obschon die Bünder stark mit der Zeit stark aufkamen, «konnten wir ein paar Akzente nach vorne setzen. Das gab uns das Selbstvertrauen, das wir in jedem Spiel haben müssen.»
Weiter hält Sandro Hain fest, «dass wir gegen Chur vielleicht nicht das bessere aber womöglich das cleverere Team gewesen waren.»

Derby-Neuland
Im zweiten Duell stand Hockey Huttwil Liga-Neuling Langenthal gegenüber. «Für uns war es Neuland, vor 1400 Leuten zu spielen, wir schlugen uns aber recht gut. Wir konnten mit 5:1-Toren in Führung gehen, dann kassierte wir aber ein paar dumme Gegentore.» Aufgrund solcher Ereignisse könne die Mannschaft wachsten.
«Wir lernten dadurch die Lektion, dass das Spiel erst nach 60 Minuten fertig ist. Dann aber konnten wir den Sack noch zuschnüren: Durch den Treffer ins leere Tor haben wir verdient gewonnen.»
Die Kulisse in der Eishalle Schoren war erinnerungswürdig: «In unserer Liga haben wir ausser im Finale – wo wir zweimal angetreten waren – nie vor so vielen Leuten gespielt. Langenthal kam gleich viel stärker auf, als das Publikum laut wurde.» Und über das Wochenende besiegte das nach wie vor ungeschlagene Team auch den EHC Arosa auswärts im Penaltyschiessen mit 4:3-Toren.

Neue Derby-Auflage
Im Halbfinale der vergangenen Saison gewann der EHC Thun die Kraftprobe gegen Hockey Huttwil. «Das ist sicher noch etwas im Hinterkopf, wir haben noch etwas gutzumachen. Es sind immer coole Spiele, da sie auf einem hohen Niveau ausgetragen werden.»
Für Sandro Hain war das Halbfinal-Aus gegen die Berner Oberländer aber anders als in früheren Jahren: Er erlitt gleich im ersten Spiel der Serie einen Kreuzbandriss. «Wenn man dann bei den Matchs nicht ganz dabei ist, ist es nicht dasselbe: Es ist anders, wenn man nicht selbst spielt.»
Das Ausscheiden nage aber nicht, «es ist eher eine Vorfreude vorhanden, etwas gutzumachen.
Spielerisch sind sie natürlich sehr gut, läuferisch sind aber wir vielleicht einen Zacken besser aufgestellt. Wenn wir unser Spiel machen, können wir aber über vier Linien mehr aufs Eis bringen als sie.»

Ein (weiteres) Spitzenspiel
In den letzten Jahren wurde die Begegnung zwischen Huttwil und Thun jeweils als Spitzenspiel taxiert. «Grundsätzlich sind sie ein Top-Team und wir selbst haben auch die Möglichkeit, unter den ersten vier Mannschaften zu stehen – die Begegnung ist sicher ein Spitzenkampf», ordnet Sandro Hain die Kräfteverhältnisse ein.
Auch letzte Saison war Hockey Huttwil der nicht weit von der Spitze entfernt. Zwar fanden sich das Team auf dem siebten Tabellenrang wieder, doch mit einem nicht übermässig grossen Rückstand auf die vier ersten Mannschaften. «Wir hatten vier, fünf Spiele aus der Hand gegeben, bei denen wir Punkte hätten holen müssen. Wie ausgeglichen alles ist, zeigte sich danach, als wir den Tabellenweiten im Viertelfinale besiegten.

Am richtigen Ort
Die ersten vier Matches der Huttwiler haben es ohnehin in sich: Zweimal spielt(e) die Equipe gegen ein Berner und zweimal gegen ein Bündner-Team. Drei davon sind Spitzenspiele und dazu kam der Hockey-Leckerbissen gegen Langenthal. «Früher hatten wir zum Saisonstart mehrfach ein Auswärtsspiel gegen Dübendorf. Dort interessiert es aber nicht so sehr, wenn Huttwil kommt. Nun folgt zum Start gleich eine Art Standortbestimmung. Wir haben ein Zeichen gegen Chur gesetzt und in Langenthal mussten wir gewinnen. Wir sind tabellenmässig da, wo wir auch hinwollen. Das Ziel des Teams ist es, die Top-6 zu erreichen.
Sandro Hain spielte seit der Saison 2013/14 für den EHC Brandis und seit 2018/19 für Hockey Huttwil. «Seit drei Jahren darf ich Captain sein, das macht mich stolz.»
Neben dem Eis lernte Sandro Hain zunächst den Beruf des Hochbauzeichners. «Nun bin ich als Innenausbauzeichner bei der Stalder Küchen AG tätig. Wir machen Küchen, Badezimmermöbel sowie Ankleide- und Garderobe.»
Daniel Gerber


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